Referenzen Treemeter

Praktische Erfahrungen von Martin Weltecke, Korbach/BRD

Einsatz beim Anzeichnen der Bäume

Die angezeichneten Bäume werden mit dem BITTERLICH-Treemeter gemessen. Eine Messung genügt in schwachem und mittlerem Holz. Im Starkholz kann man schnell mit dem Visiermesswinkel ertasten, ob weitere Messungen erforderlich sind (z.B. bei ovalen Querschnitten). Außer der Messung der angezeichneten Bäume ist das Festhalten der Maße und Baumarten, eventuell auch weiterer Merkmale erforderlich. Dies kann in einem mitgeführten Notizbuch geschehen oder auf einem stärkeren Papier, das auf einer Sperrholztafel befestigt ist……

Zum Abschluss können mit dem Bitterlich’schen SPIEGEL-RELASKOP® Stichproben mit Zählbreite 4 genommen werden. Die Zählbreite 4 (dafür mehrere Probekreise nehmen) ergibt gute Ergebnisse. Dabei werden angezeichnete und verbleibende Bäume getrennt gezählt. Man setzt diese in Beziehung und erhält den prozentualen Anteil der Kreisfläche, mal Höhe und Formzahl die Holzmasse und den Anteil des angezeichneten Holzes, sowie gleichzeitig eine Aussage über den Vorrat des bearbeiteten Waldes.

 

EINSATZ BEI DER INVENTUR

Bei Arbeiten zur Inventur ist die Arbeit mit zwei Personen vorteilhaft. Eine Person visiert mit dem SPIEGEL-RELASKOP, die zweite Person misst mit dem Rücken zum Kreismittelpunkt die Bäume, die gezählt werden, mit dem BITTERLICH-Treemeter. Das Notieren erfolgt durch die Person mit dem Relaskop. Abstandsmessung von Probestelle zu Probestelle mit dem Schrittmaß. Auch hier bewährt sich die Zählbreite 4. Viele Probestellen mit der Zählbreite 4 sind besser, als weniger mit der Zählbreite 2. Auch in Mischbeständen und strukturierten Wäldern sind die Ergebnisse erstaunlich gut. Der Arbeitsfortschritt ist rasch, weil mit Zählbreite 4 nur Bäume in der Nähe gezählt werden. Diese sind eindeutig mit dem Relaskop zu bestimmen und für die Person mit dem BITTERLICH-Treemeter schnell aufzusuchen.